7 Dinge, die Sie bei der Auswahl eines Mobile Learning Systems beachten sollten


26.05.2020

7 Dinge, die Sie bei der Auswahl eines Mobile Learning Systems beachten sollten

 

 

 

 

 

 

 

Credits: Unsplash/William Felker

Lange haben Sie beratschlagt, Bedarfe analysiert, Pros und Contras abgewägt und diskutiert. Jetzt steht es endlich fest: Lernen soll in Ihrem Unternehmen digital werden. Mehr noch: Digital und dazu noch mobil. Nachdem diese erste grundlegende Entscheidung getroffen wurde, stehen Sie nun vor der nächsten: Welches System sollen Sie wählen? Wir geben Ihnen sieben Tipps mit an die Hand, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten – plus zusätzliche Funktionen, die vielleicht nützlich sein könnten.

Generell gilt: Wählen Sie das Tool, das für Sie und Ihre Anforderungen am besten geeignet ist. Worauf Sie aber dennoch achten sollten:

♦ 1 Intuitive Benutzeroberfläche: Die Lösung sollte so einfach und intuitiv gestaltet sein, dass sie auch ohne aufwendige Schulung von allen Mitarbeitern verstanden und genutzt werden kann. Die Motivation eines Lerners, sich mit den Inhalten zu beschäftigen, sinkt, wenn für ihn die Bedienung umständlich und unübersichtlich ist. Und gerade jetzt, wo sich viele Mitarbeiter in Heimarbeit befinden, sollte das System so einfach zu nutzen sein, dass keine große Erklärung nötig ist.

♦ 2 Integriertes Lernmanagementsystem: Sofern Sie noch kein Lernmanagementsystem im eigenen Unternehmen haben, sollte die Mobile Learning Lösung über ein integriertes LMS verfügen. Wenn Sie bereits ein LMS im Unternehmen einsetzen, das zum Beispiel für browserbasierte Online-Schulungen zur Verfügung steht, wäre eine Schnittstelle zu Ihrem alten System optimal und würde Ihnen viel Arbeit ersparen. Fragen Sie daher bei der neuen Mobile Learning Lösung an, ob solche Schnittstellen möglich sind. Alternativ kann oft auch eine Überführung Ihrer bisherigen Inhalte in ein neues LMS vorgenommen werden.

♦ 3 Einfache Administration: Hier gilt das gleiche wie für die Benutzeroberfläche: Damit der Umgang mit dem Mobile Learning System ohne großen Schulungsaufwand auch für jeden berechtigten Mitarbeiter möglich ist, muss die Administration einfach gehalten und intuitiv nutzbar sein.

♦ 4 Offlinefähigkeit: Dies ist möglicherweise sogar der wichtigste Punkt. Damit die Inhalte wirklich immer und überall verfügbar sind, sollten die Apps offlinefähig sein. Denn ein (möglicher) Grund, warum Sie auf Mobile Learning setzen und nicht allein auf eLearning über den Browser: Sie möchten, dass sich Ihre Mitarbeiter immer und überall weiterbilden können und Zugriff auf die Inhalte haben. Sind die Inhalte nicht offlinefähig, müssen sich die Lerner jedes Mal ihre Inhalte neu herunterladen. Im Büro oder zuhause, bei vorhandener WLAN-Verbindung ist das kein Problem. Unterwegs jedoch geht dies zu Lasten des mobilen Datenvolumens. Mit einem offlinefähigen System stehen die Daten nach einmaligem Download auch unterwegs immer zur Verfügung.

♦ 5 Angemessene Preisgestaltung: Viele Mobile Learning Systeme basieren auf einem monatlichen oder jährlichen Lizenzmodell, hinzu kommen, je nach System, einmalige Einrichtungskosten. Vergleichen Sie die Angebote und wählen Sie das aus, das für Ihr Unternehmen und die Nutzerzahlen am besten passt.

♦ 6 Funktionalitäten: Über welche Funktionalitäten verfügt das Mobile Learning System? Wägen Sie ab, was Ihr System können soll. Standardfunktionen sind beispielsweise Tests und Zertifizierungen, integrierte Lernpfade, Benutzer- und Kursverwaltung sowie Rollen- und Rechtevergaben. Diese Standardfunktionen können Sie bei vielen Systemen bei Bedarf um weitere Funktionen ergänzen.

♦ 7 Corporate Design: Für einige vielleicht kein unbedingtes Muss, aber definitiv ein „Nice to have“: Ein System in Ihrem Corporate Design. Das stärkt die Bindung Ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen. Ein ansprechendes Design bringt außerdem mehr Spaß bei der Nutzung.

Weitere nützliche Funktionen

♦ 8 Integrierte Kommunikationsmöglichkeit: Egal ob Newsbereich, Chat, Forum oder Feedback – um die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern zu erleichtern, sollte das System eine Kommunikationsmöglichkeit beinhalten. Auch die Kommunikation zwischen den Lernern selbst wird dadurch sichergestellt und sie können sich zu einzelnen Inhalten oder Themengebieten direkt austauschen.

♦ 9 Reportingfunktion: Die Mobile Learning Lösung sollte im besten Fall eine integrierte Reportingfunktion beinhalten, die Sie an Ihre persönlichen Anforderungen anpassen können. Überlegen Sie sich, welche Informationen Sie über Ihre Lerner und ihren Lernfortschritt wissen möchten. Bringen Sie zuvor aber unbedingt in Erfahrung, welche Informationen Sie gemäß Ihrer Datenschutzverordnung überhaupt abfragen dürfen.

Und für die, die den persönlichen Kontakt mit ihren Mitarbeitern nicht vollständig aufgeben möchten: Mobile Learning eignet sich auch für Blended Learning, also die Kombination aus Präsenzveranstaltung und E-Learning. So kann zum Beispiel der Onboardingprozess persönlich beginnen und über Mobile Learning weitergeführt und verstärkt werden. Eingebundene Webinare ergänzen das Inhalteangebot und eine Seminarbuchungsoption ermöglicht zudem das Hinzubuchen von Präsenzseminaren. 

Fazit

Nehmen Sie sich genügend Zeit, um sich für ein Mobile Learning System zu entscheiden. Sehen Sie sich verschiedene Anbieter an, vergleichen Sie die Funktionalitäten und Preise und wägen Sie ab, welches System am Besten zu Ihnen passt. 

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Ansprechpartner

Mareike Redder

mr@lemon-systems.com 
+49 (0) 40 88 88 27 70